Zecken! Eine echte Gefahr

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[Quelle: ZeckenGroesse – Under Creative Commons license]

Ein kleiner Biss mit Folgen

Zecken können verschiedene gefährliche  Krankheiten (Borreliose, Hirnhautentzündung, etc.) übertragen. Momentan kann man sich nur gegen Hirnhautentzündung impfen lassen. Diese Impfung sollte man auf jeden fall machen, auch wenn man nicht Airsoft spielt. 

Die kleinen Tiere sind vor allem für Airsoftspieler, welche in Wäldern oder hohem Gras spielen eine Gefahr. Wie man sich vor Zeckenbissen schütz und was man tut, wenn man gebissen wurde, sollte jeder Airsoftspieler wissen.

Wie vermeidet man gebissen zu werden?

Ich wurde persönlich schon 35 mal gebissen. Seit einigen Jahren jedoch kaum mehr, weil ich mich entsprechend schütze.

1. Kleidung

Grundsätzlich trage ich immer lange Kleidung. Kurzärmlig oder mit kurzen Hosen sollte man nie im Wald oder hohem Gras spielen, auch bei heissem Wetter. Ich habe Klettverschluss am Hosensaum um das Eindringen von Zecken zu verhindern. Die Beinelastik aus dem Militär eignen sich auch gut dafür. Link zu Beinelastik
Ich verschliesse so ebenfalls die Ärmelenden. Dies geht meist auch gut in Kombination mit den Handschuhen.  Ich stecke das Shirt in die Hosen und verschliesse ebenfalls den Kragen. Wenn möglich trage ich auch eine Sturmmaske und Kopfbedeckung um den Zecken keinen Eingang zu bieten. 

2. Insektenschutzmittel

Grundsätzlich verwende ich an Stellen, welche Zecken gerne zubeissen, einen entsprechenden Insektenschutz. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit der Marke “Anti Brumm” (Gelb und Rot) gemacht.

Auch die Stellen an denen die Zecken unter die Kleidung kommen könnten (Hosensaum, Hosenbund zu Shirt, Ärmelenden, Kragen und Gesicht), sprühe ich grosszügig die Haut und die  Kleidung mit Insektenmittel ein. Diesen Schutz erneuere ich während der Mittagspause.

Kontrolle nach dem Spiel

Nach dem Spiel ist es wichtig sich schnellstmöglichst und gründlich abzusuchen. Beliebte stellen wo sich Zecken festsetzen sind: Kniekehle, Ellenbogenbeuge, Hinter den Ohren und überall, wo die Haut eher dünner ist. 

Ich hatte die meisten Stiche rund um die Kniee oder an den Armen. Dabei ist auch wichtig zu wissen, wonach man sucht. Zecken haben verschiedene Larvenstadien. Während die Zecken in der letzten Stufe am grössten sind und man sie somit leicht  erkennt, sind Zecken in den ersten beiden Stadien von Pigmentflecken auf der Haut kaum zu unterscheiden. 

[Quelle: ZeckenLarven – Under Creative Commons license]

Borreliose und andere Krankheitserreger werden nicht direkt mit dem Stich übertragen, sondern wenn die Zecken mageninhalt in die Wunde erbrechen. Dies tun sie, um die Wunde zu betäuben, damit man nichts von der Zecke merkt. Dies macht die Zecke vor allem am Schluss, bevor sie den Rüssel aus der Haut zieht. Da die Zecken in den verschiedenen Stadien unterschiedlich lange blut saugen und andere Krankheitserreger im Speichel der Zecke vorhanden sind, ist es wichtig die Zecken so schnell als möglich zu entfernen.

Was tun wenn ich gebissen wurde?

Es gibt spezielle Zeckenzangen, jedoch bevorzuge ich eine Pinzette. Wichtig dabei ist, dass die Pinzette tief angesetzt wird, damit der Kopf nicht abreisst und in der haut stecken bleibt. Sollte dies passieren sollte man den Arzt aufsuchen, um den Kopf zu entfernen, da es sonst lokalen Infektion oder Entzündung geben kann.

Woran erkenne ich, ob ich mich nach einem Biss infiziert habe?

Ich hatte mich bei über 35 Stichen nie infiziert, jedoch habe ich die Bisse genau dokumentiert und beobachtet. Teilweise ist bei einer Infektion eine ringförmige Hautrötung erkennbar. Es gibt aber verschiedene Symptome von Hautrötung über Fieber bis hin zu Lähmungen. Sollte man in den nächsten Wochen nach einem Stich Krankheitssymptome aufweisen, sollte man den Zeckenbiss unbedingt beim Arzt melden, damit dieser die richtigen Tests machen kann.

[Quelle: ZeckenBiss – Under Creative Commons license]

Busch

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